Überlieferte Stücke und deren Interpretation

 

Unser Repertoire besteht vorwiegend aus Tanzmusikstücken, die im 19. Jahrhundert mit der Heimatschutzbewegung im Schwarzwald und anderen ländlichen Gebieten (nicht nur!) Badens und Württembergs schriftlich festgehalten wurden – damals mit dem Ziel, sie vor dem Vergessen zu bewahren. Wir bekamen sie aus alten Handschriften, aber auch gedruckten Sammlungen, aus Archiven oder von alten Musikanten, und haben sie nach eigenem Geschmack und Vermögen arrangiert.

(Trotzdem mussten wir uns mit dem Thema „GEMA“ auseinandersetzen. Nach ausgiebiger Rechereche gehen wir nach wie vor davon aus, dass unser Repertoire nicht der Gemapflicht unterliegt.)

 

Die Spielweise orientiert sich vorwiegend an der österreichischen und bayrischen Geigenmusik, aber auch an anderen europäischen Volksmusiktraditionen wie zum Beispiel der schwedischen, irischen, schweizerischen, elsäßischen / französischen... Durch Kurse, Kontakte und Freundschaften lernen wir immer weiter Neues, womit wir gerne unser Programm erweitern: von Walzer bis Vals, von Mazurka bis Hambo, von Polka bis Polska.

 

Daneben spielen wir auch im traditionellen Stil neu komponierte Stücke aus der eigenen Feder oder von Freunden (mit „freundlicher Genehmigung“).

 

Instrumentierung

 

Folgende Instrumente können bei der badischen Bråtwurschtmusig zum Einsatz kommen: Geigen, Bratsche, Kontrabaß, Steirische Harmonika, Harfe, Flöte, Flügelhorn. Alles ohne Verstärkung außer einem „doppelten Boden“!

 

Spielweise

 

Besonderen Wert legen wir auf eine tanzmusiktypische, schwungvolle Spielweise, welche in den genannten Volksmuiktraditionen auf jeweils unterschiedliche Art und Weise erzeugt wird.