Warum
wir uns ausgerechnet „Bråtwurschtmusig“ nennen:
„Da kommt die Bråtwurschtmusig!“, sagte
man im Schwarzwald bisweilen über herumziehende Musikanten, die sich immer
wieder dann zusammenfanden, wenn es günstige Gelegenheiten gab, für eine essbare,
trinkbare oder gar finanzielle Entschädigung zu musizieren („Bråtwurscht“
also ein Platzhalter für „dem Anlass entsprechende Entlohnung der Musikanten“).
Unser Freund Jochen Lieser
hatte uns diesen Namen vorgeschlagen, der schließlich (trotz Gegenargumenten
aus dem vegetarisch lebenden Teil der Menschheit) uns immer besser gefiel, da
er neben dem Bezug auf eine Musikantentradition aus unserer Gegend, auch nicht
auf eine feste Besetzung oder einen bestimmten Herkunftsort etc. festlegt. Man
kann also Bråtwurschtmusig zu dritt oder zu siebt, in Geigen- oder
Bläserbesetzung oder...
...ganz anders antreffen.
Viel Raum für neue Varianten!
Was aber Bråtwurschtmusig
immer beinhaltet (und bewirkt?!), ist Gastlichkeit & Geselligkeit, die dort
entsteht, wo man miteinander isst & trinkt, redet & lacht, singt,
musiziert & tanzt! Der Name ist also Programm...